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Software-Verträge
Verfügbarkeitsgarantien, Bug-Haftung, DSGVO-Pflichten, Lizenzmodelle — ein einziger fehlender Paragraph kann dich Tausende kosten. Word-Datei zum Download, sofort an dein Software-Business angepasst.
Das Problem
Kennst du das?
🐛
Haftung für Bugs und Ausfälle
Ohne vertragliche Haftungsbegrenzung haftest du unbeschränkt — auch für entgangenen Gewinn deines Kunden.
📊
SLA-Verpflichtungen aus Versehen
Vage Marketing-Formulierungen können als Service Level Agreement ausgelegt werden.
🔒
DSGVO-Verstoß als SaaS-Anbieter
Ohne AVV und DSGVO-konforme Klauseln riskierst du Bußgelder bis zu 20 Millionen Euro.
„Software ohne Vertrag verkaufen ist wie ein Haus ohne Fundament bauen. Es steht eine Weile — aber beim ersten Sturm kracht es zusammen. Ein guter Software-Vertrag regelt Nutzungsrechte, Haftung und SLA, bevor der erste Support-Ticket reinkommt.“
Dr. jur. Ronald Kandelhard, Fachanwalt & Gründer von easyRechtssicher
Die Lösung
Das steckt in deiner Vertragsvorlage.
01
Haftungsbegrenzung
Klare Regelung für welche Schäden du haftest — mit betraglicher Begrenzung.
Software-Fehler können teure Folgen haben — aber du solltest nicht mit deiner Existenz dafür geradestehen. Der Vertrag begrenzt deine Haftung auf den Auftragswert bzw. die Jahresvergütung. Folgeschäden und entgangener Gewinn sind ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig. Bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit haftest du natürlich weiterhin — das ist fair und rechtlich sauber.
02
SLA-Klauseln mit Augenmaß
Definierte Verfügbarkeitsziele, Wartungsfenster und Reaktionszeiten statt vager Versprechen.
99,9% Verfügbarkeit klingt gut — aber was bedeutet das konkret? Der Vertrag definiert: welche Verfügbarkeit du zusagst (und was als Ausfallzeit zählt), wann du Wartungsfenster einplanen darfst, wie schnell du bei Störungen reagierst und was passiert, wenn du das SLA nicht einhältst. Konkrete Zahlen statt Marketingversprechen.
03
DSGVO-konforme Datenschutzklauseln
Auftragsverarbeitung, Löschpflichten, Auskunftsrechte — vorbereitet für die Kombination mit einem AVV.
Wenn deine Software personenbezogene Daten verarbeitet (und das tut sie fast immer), brauchst du saubere Datenschutzklauseln. Der Vertrag regelt: wer für was verantwortlich ist, welche technischen Schutzmaßnahmen du triffst, wie Lösch- und Auskunftsanfragen behandelt werden. Und er ist so aufgebaut, dass du einen separaten AVV als Anlage ergänzen kannst.
04
Lizenzbestimmungen
Nutzungsrecht, nicht Eigentum. Definierter Lizenzumfang mit Verboten für Dekompilierung und Weiterverkauf.
Dein Kunde kauft ein Nutzungsrecht — nicht die Software selbst. Der Vertrag definiert genau, was er damit darf: wie viele Nutzer, auf welchen Geräten, an welchen Standorten. Dekompilierung, Reverse Engineering und Weitergabe an Dritte sind ausdrücklich untersagt. So behältst du die Kontrolle über dein Produkt.
05
IP-Regelung für Auftragsarbeit
Präzise Regelung der Rechteeinräumung — du behältst, was dir gehört.
Bei Auftragsarbeit entsteht schnell Streit: Wem gehört der Code? Die Antwort hängt vom Vertrag ab. Unsere Vorlage regelt klar: Was du vor dem Projekt entwickelt hast (Bibliotheken, Frameworks, Tools), bleibt dein Eigentum. Der projektspezifische Code geht — je nach Vereinbarung — an den Kunden über. So kannst du deine Vorarbeiten in anderen Projekten weiternutzen.
06
Open-Source-Compliance
Transparente Regelung zum Einsatz von Open-Source-Komponenten mit Haftungsausschluss.
Fast jede Software nutzt Open-Source-Bibliotheken. Der Vertrag regelt den Umgang damit: Du legst offen, welche Komponenten du einsetzt. Du stellst sicher, dass die jeweiligen Lizenzbedingungen (MIT, Apache, GPL) eingehalten werden. Und du schließt die Haftung für Fehler in Open-Source-Code aus — denn für fremden Code kannst du nicht die Verantwortung übernehmen.
Inhalt
Das steckt im Vertrag.
Deine Optionen
Wähle die passende Variante.
SaaS-Vertrag
B2B399 € netto
- SLA mit definierten Verfügbarkeitszielen und Wartungsfenstern
- Nutzungsrecht als Subscription — kein Eigentumserwerb
- Automatische Updates und Versionierung geregelt
- Datenschutzklauseln vorbereitet für AVV-Ergänzung
- Haftungsbegrenzung auf die Jahresvergütung
- Regelung für Datenexport bei Vertragsende
- Support-Level und Reaktionszeiten definiert
- Kündigungsfristen und Datenlöschung nach Vertragsende
Software-Lizenzvertrag
B2B399 € netto
- Klar definierter Lizenzumfang (Nutzeranzahl, Geräte, Standorte)
- Verbot von Dekompilierung, Reverse Engineering und Weiterverkauf
- Regelung für Updates und Upgrades
- Haftungsbegrenzung mit Ausschluss für Folgeschäden
- Gewährleistungsregelung für Softwaremängel
- Audit-Recht zur Überprüfung der Lizenznutzung
- Open-Source-Compliance-Klausel
- Regelung bei Insolvenz des Lizenzgebers
Software-Entwicklungsvertrag
B2B399 € netto
- Detailliertes Pflichtenheft als Vertragsbestandteil
- Meilenstein-basierte Abnahme und Vergütung
- IP-Regelung: Wem gehört der Code nach Fertigstellung
- Change-Request-Verfahren für Anforderungsänderungen
- Gewährleistung und Nachbesserungspflicht
- Quellcode-Herausgabe und Dokumentationspflicht
- Regelung für eingesetzte Open-Source-Komponenten
- Abnahmeprotokoll und Abnahmefiktion bei Fristablauf
„Mittlerweile nutze ich Ronalds Vertragsvorlagen seit über einem Jahr. Absolute Empfehlung.“
Keno Hellmann
selbständigkite.de
FAQ
Häufige Fragen.
Brauche ich wirklich einen Software-Vertrag? +
Ja — egal ob du SaaS anbietest, Lizenzen verkaufst oder Software im Auftrag entwickelst. Ohne Vertrag ist unklar, wem der Code gehört, wer bei Ausfällen haftet und was passiert, wenn der Kunde nicht zahlt. Ein Software-Vertrag klärt diese Fragen, bevor sie zum Problem werden.
Was ist der Unterschied zwischen SaaS-, Lizenz- und Entwicklungsvertrag? +
Beim SaaS-Vertrag stellst du Software als Service bereit — der Kunde nutzt, du betreibst. Beim Lizenzvertrag gibst du ein Nutzungsrecht an fertiger Software. Beim Entwicklungsvertrag baust du etwas Neues im Kundenauftrag. Jedes Modell hat andere Regeln für Haftung, IP-Rechte und Kündigung. Deshalb gibt es drei separate Vertragsvorlagen.
Brauche ich ein SLA in meinem Software-Vertrag? +
Wenn du SaaS oder gehostete Software anbietest: ja. Ohne SLA können Kunden bei jedem Ausfall Schadensersatz fordern, weil keine Verfügbarkeitsgrenzen definiert sind. Mit SLA regelst du klar: welche Verfügbarkeit du zusagst, wann Wartungsfenster sind und wie schnell du bei Störungen reagierst.
Wie regele ich DSGVO und AVV im Software-Vertrag? +
Der Vertrag enthält Datenschutzklauseln, die auf die Kombination mit einem Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) vorbereitet sind. Löschpflichten, Auskunftsrechte, technische Schutzmaßnahmen — alles drin. Den AVV selbst kannst du als Anlage ergänzen oder unsere separate AVV-Vorlage nutzen.
Wie gehe ich mit Open-Source-Komponenten im Vertrag um? +
Ehrlich und transparent. Der Vertrag regelt: Du legst offen, welche Open-Source-Komponenten du nutzt. Du stellst sicher, dass die Lizenzbedingungen eingehalten werden. Und du schließt die Haftung für Fehler in Open-Source-Code aus — denn dafür kannst du nicht geradestehen.
Muss ich den Quellcode herausgeben? +
Das kommt auf den Vertragstyp an. Bei SaaS und Lizenz: in der Regel nein. Bei Entwicklung im Kundenauftrag: kommt auf die Vereinbarung an. Unsere Verträge regeln klar, ob und wann eine Quellcode-Herausgabe stattfindet — und unter welchen Bedingungen (z.B. Escrow-Lösung bei Insolvenz).
Kann ich die Verträge an mein Produkt anpassen? +
Ja. Du bekommst Word-Dokumente, die du frei anpassen kannst. Leistungsbeschreibung, SLA-Level, Vergütungsmodell, Lizenzumfang — alles editierbar. Die rechtliche Struktur steht, die Details passt du an dein Produkt an.
Brauche ich trotzdem noch einen Anwalt? +
Für Standard-SaaS, Standard-Lizenzen und typische Entwicklungsprojekte: nein. Die Verträge decken die gängigen Risiken ab. Bei Enterprise-Deals, regulierten Branchen (Medizin, Finanzen) oder wenn du Software für kritische Infrastruktur baust, ist eine individuelle Prüfung sinnvoll.
Was ist, wenn der Vertrag nicht passt — gibt es Geld zurück? +
Ja. Du hast ein 14-tägiges Widerrufsrecht. Wenn die Vorlage nicht zu deinem Geschäftsmodell passt, bekommst du dein Geld zurück. Ohne Diskussion.
Funktioniert der Vertrag auch für internationale Kunden? +
Die Verträge basieren auf deutschem Recht. Für Kunden im DACH-Raum und EU passt das in der Regel. Bei rein internationalen Kunden (z.B. USA) solltest du prüfen, ob eine Rechtswahlklausel ausreicht oder ob lokale Vorschriften beachtet werden müssen.
Dein Software-Business verdient einen sauberen Vertrag.
Ein sauberer Vertrag stellt sicher, dass du für deine Arbeit fair bezahlt wirst, dein geistiges Eigentum behältst und im Streitfall abgesichert bist.
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